In Berlin demonstrierten 15.000 Menschen gegen immer mehr Überwachung und für mehr bürgerliche Freiheiten. In den Niederlanden ging der "Big Brother Award 2007" der Kategorie "Personen" an alle Niederländer, die "nichts zu verbergen haben". Und in den Gremien der deutschen Politik wird derweil jeden Tag erneut und zum Teil direkt am Grundgesetz vorbei überlegt, wie man noch mehr Überwachung und den Abbau von Bürgerrechten begründen kann.
Manch einer denkt vielleicht, das müsse eine gute Zeit für Organisationen wie STOP1984 sein. Mitgliederschwemme, aktive Mitarbeit, Geldspenden en masse, quirliges Treiben und die Planung der nächsten Aktivitäten...
Die Wahrheit sieht leider anders aus: STOP1984 hat nur noch wenige aktive Mitarbeiter. Die möglichen oder tatsächlichen Gründe hier darzulegen, würde den Rahmen des Artikels eindeutig sprengen.
Manch einer, der sich auf unseren Aufruf gemeldet hat, um sich z.B. als "Infobroker" am News-Verteiler zu beteiligen, erkannte vielleicht schnell, dass es dabei vor allem um ernsthafte und regelmäßige Arbeit geht, unbezahlt und in gestreßter Atmosphäre - die Mitarbeit bei STOP1984 ist derzeit eine Sache für Idealisten mit einem ziemlich dicken Fell, mal ganz unverblümt und ohne beschönigende Worte gesagt.
Wie geht es nun weiter mit STOP1984?
Ehrlich gesagt: Wir wissen es noch nicht.
Aber sobald wir es wissen, werden wir es HIER bekannt geben...